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Fluglärmforum Süd Plattform der Verbände der Gemeindepräsidenten in den Bezirken Uster, Meilen sowie von Teilen des Bezirks Pfäffikon Fällanden, 8. November 2002 Fluglärmforum Süd befriedigt
Noch keine Entwarnung bei Südanflügen: „Die Flugrichtung stimmt wieder“

Das Fluglärmforum Süd, die Plattform des bevölkerungsreichen Südens des Flughafens Zürich nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Zürcher Regierungsrat und der Flughafen Zürich eine Kehrtwende in der Flughafenpolitik vorgenommen haben. „Jetzt stimmt die Flugrichtung wieder“, kommentiert Kantonsrat Richard Hirt, Fällanden, Präsident des Fluglärmforums Süd. „Der heutige Zürcher Entscheid ist ein starker Entscheid. Dies müssen Bundesrat, BAZL und Parlament in der Staatsvertragsfrage, aber auch im SIL-Prozess aufnehmen.“ Die Süd- und Ostanflüge seien jedoch damit noch nicht vom Tisch. Hier gelte es, in Bund und Kanton eine breite Koalition der Vernunft zu bilden, um mit allen politischen und juristischen Mitteln gegen den die Schweiz diskriminierenden Staatsvertrag zu kämpfen. Gleichzeitig müsse der Flughafen alle Massnahmen treffen, um bei Restriktionen aus Deutschland in allen Fällen von Norden anfliegen zu können. Die Verfahren dazu sind bekannt und weltweit im Praxiseinsatz. Für das Fluglärmforum Süd ist der heute bekanntgegebene Entscheid zur Beibehaltung der Nordausrichtung für das zukünftige Betriebsreglement eine logische Konsequenz. Die Gemeindepräsidenten aus den Bezirken Uster, Meilen und von Teilen von Pfäffikon haben seit Beginn der Diskussion im Mai 2000 betont, dass die Flugsicherheit, die Topographie, die Raumplanungssicherheit sowie die Umweltschutzgesetzgebung für die Beibehaltung des jetzigen Flugregimes sprechen. Der starke politische Druck und die in diesem Zusammenhang in Auftrag gegebenen Gutachten haben offensichtlich Wirkung gezeigt. Keine Entwarnung bei den Südanflügen Bezüglich der drohenden Südanflüge gibt das Fluglärmforum Süd in keiner Weise Entwarnung, denn auch wenn ein Staatsvertrag im Parlament abgelehnt werden sollte, droht die einstweilige Verfügung aus Deutschland. Hier ist Unique gefordert: Meint es der Flughafen mit der definitiven Nordausrichtung des Betriebsregimes ernst, muss er mit der Schweizer Flugsicherung zur Entlastung der Bevölkerung im Osten Wege finden, um auch die von Deutschland nicht mehr zugelassenen Nordanflüge auf Schweizer Gebiet aus Norden auf den Flughafen