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Fluglärmforum Süd Plattform der Verbände der Gemeindepräsidenten in den Bezirken Uster, Meilen sowie von Teilen des Bezirks Pfäffikon Fällanden, 13. Dezember 2004 Zürcher Südgemeinden präsentieren neue Fakten am 22. Dezember:
Gekröpften Nordanflug ohne aufschiebende Wirkung einreichen Der Antrag des Flughafens Zürich auf Einführung des Gekröpften Nordanflugs muss auch den Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung der Rechtsmittel beinhalten. Dies fordert das Fluglärmforum Süd im Vorfeld des erwarteten Gesuchs des Flughafens an das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL). Den heute präsentierten Bericht über die Luftfahrtpolitik des Bundes begrüsst die Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich grundsätzlich. Im Übrigen stellt das Fluglärmforum Süd am 22. Dezember weitere wichtigen Fakten vor (Medieneinladung folgt). Sämtlichen Einsprachen und Beschwerden gegen die Südanflüge, welche über dichtest besiedeltes Gebiet führen und die geltende Raumplanung brechen, wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. „Noch heute wissen wir nicht, was das Bundesgericht definitiv entscheiden wird. Geflogen wird jedoch aus Süden seit mehr als einem Jahr, und dies von Monat zu Monat mehr“, erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. Weigere sich die Flughafenbetreiberin, im Antrag an das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die sofortige Einführung des Gekröpften Nordanflugs zu fordern, sei dies ein Beweis für das verbale Doppelspiel des Flughafens. Denn der Flughafen betone immer wieder, dass es keine Alternativen zur Lärmkonzentration im Norden gebe, wenn die gesetzlichen Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und der Raumplanung umgesetzt werden. „Bis jetzt hat der Flughafen jedoch nichts unternommen, das Wirkung zeigt und die Südanflüge gestoppt hätte“, so Richard Hirt. Neue Chance für das Parlament Den revidierten Bericht über die Luftfahrtpolitik der Schweiz begrüsst das Fluglärmforum Süd, die Plattform der Städte und Gemeinden im Süden des Flughafens Zürich, grundsätzlich. „National- und Ständerat haben es jetzt in der Hand, mit der Diskussion des Berichts im 2005 Eckwerte zu setzen, damit ein neues Südanflug-Debakel nie mehr stattfinden kann“, erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd.