zurück zur Seite Medienmitteilungen
Fluglärmforum Süd Plattform der Verbände der Gemeindepräsidenten in den Bezirken Uster, Meilen sowie von Teilen des Bezirks Pfäffikon Fällanden, 25. März 2004 Gekröpfter Nordanflug
Sieben Jahre Planungszeit nicht akzeptierbar:

Blufft Regierungsrätin Rita Fuhrer?
Das Fluglärmforum Süd, die Plattform der von den Südanflügen neu belasteten Region mit über 210'000 Einwohnern, ist erstaunt über den fehlenden politischen Willen in Bern, den Gekröpften Nordanflug schnell umzusetzen. Südanflüge sind im Notrecht innerhalb von wenigen Monaten eingeführt worden. Wenn es Regierungsrätin Rita Fuhrer ernst ist, muss sie den Zürcher Druck zur schnellen Einführung des Gekröpften Nordanflugs massiv erhöhen. "Oder blufft Rita Fuhrer und setzt den Gekröpften Nordanflug als politische Beruhigungspille ein? ", fragt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. Was Bern gestern als Resultat geboren hat, entspricht nicht den Forderungen der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens. Südanflüge erhöhen das Absturzrisiko über dem dichtest besiedelten Gebiet der Schweiz massiv. Dies hat das Fluglärmforum Süd bereits vor zwei Jahren in einem Sicherheitsgutachten nachgewiesen. Der Umweltverträglichkeitsbericht zum neuen Betriebsreglement kommt jetzt zum gleichen Schluss. Gekröpfter Nordanflug auf Sicht muss schnell eingeführt werden Regierungsrätin Rita Fuhrer hat die Verpflichtung, den Gekröpften Nordanflug schnellstmöglich einführen zu lassen. Selbst eine zurückhaltende Schätzung des Flughafens geht laut internen Papieren von einer wesentlich kürzeren Planungszeit aus, bis Sichtanflüge aus Norden geflogen werden können. Für Richard Hirt ist eines klar: "Nur wenn wir mit der Zürcher Regierung, mit der Bevölkerung und mit dem Flughafen zusammen den Druck auf Bern nochmals wesentlich erhöhen, kommen wir zu den dringend notwendigen Resultaten." Die mit Sichtanflügen erwarteten Kapazitätseinschränkungen kann der Flughafen tragen. Denn die Anliegen der Bevölkerung müssen höher bewertet werden, als die wirtschaftlichen Interessen des Flughafens.