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Fluglärmforum Süd Plattform der Verbände der Gemeindepräsidenten in den Bezirken Uster, Meilen sowie von Teilen des Bezirks Pfäffikon Fällanden, 31. Oktober 2002 Zürcher Stadt- und Gemeinderat sprechen sich für Erhalt der geltenden Fluglärm-Kanalisierung aus:
Südgemeinden danken der Stadt Zürich Das Fluglärmforum Süd dankt dem Zürcher Stadt- und Gemeinderat für den Mut, sich in der gestrigen Debatte im Zürcher Gemeinderat so deutlich gegen die Flughafenpolitik des Zürcher Regierungsrats zu stellen. Es sichert der Stadt Zürich in der Fluglärmfrage seine volle Unterstützung zu. Im weiteren nimmt die Plattform der Gemeindepräsidenten aus dem bevölkerungsreichen Süden des Flughafens mit Besorgnis zur Kenntnis, dass der Regierungsrat an der Variante „BV2 optimiert“ festhält und nicht bereit ist, im Sinn des geltenden Umwelt- und Raumplanungsrechts zugunsten einer Mehrheit der Zürcher Bevölkerung in Bern Stellung zu beziehen. In seiner heute veröffentlichen Antwort zu einem dringlichen Postulat im Zürcher Kantonsrat, das einen Marschhalt im SIL-Prozess fordert, betont der Regierungsrat, dass er nicht bereit ist, sich in Bern entsprechend einzusetzen. Obwohl der Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland weiterhin in der Schwebe ist, hält der Zürcher Regierungsrat an seiner überholten Forderung nach einer breiten Fluglärmverteilung gemäss der Variante „BV2 optimiert“ ungeachtet des weiter steigenden Widerstands der Bevölkerung im Süden des Flughafens und in der Stadt Zürich fest. Mit seiner Politik übergeht der Regierungsrat damit eine Mehrheit der Bevölkerung im Kanton Zürich und gibt das am dichtest besiedelte Gebiet der Schweiz preis. Wahlempfehlung wird geprüft Das Fluglärmforum Süd prüft deshalb zur Zeit, ob es für die Regierungsrats- und Kantonsratswahlen im Frühling 2003 Wahlempfehlungen ausspricht, welche die neu und wieder kandidierenden Politikerinnen und Politiker an ihrer Vernunft in der Zürcher Flughafenpolitik misst.