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Fluglärmforum Süd
Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich

Zürich, 6. Juni 2013


Fluglärmforum Süd nimmt Stellung zum Staatsvertrags-Ja im Nationalrat:
Nicht auf Deutschland warten – Ost-West-Piste zügig ausbauen, Gekröpften einführen


Die Annahme des Fluglärmstaatsvertrags durch die Schweiz ist ein deutliches Zeichen an Deutschland: Das Parlament akzeptiert eine massgebliche Entlastung der Bevölkerung in Süddeutschland und eine Mehrbelastung der Bevölkerung in der Schweiz zugunsten erhöhter Rechts- und Planungssicherheit. Unabhängig, was Deutschland mit diesem Entscheid tun wird, der Bund muss zusammen mit dem Kanton Zürich seine Hausaufgaben endlich lösen.


Ein Schlüsselelement ist die Verlängerung der Ost-West-Piste, ohne aber die Kapazität des Flughafens weiter zu erhöhen. Die Pistenverlängerung führt zu mehr Sicherheit und Stabilität im Betrieb auf dem Flughafen Zürich. „Es wäre falsch, jetzt weiter auf Deutschland zu warten. Die Schweiz muss die Entscheidungsprozesse endlich beschleunigen, um die latente Rechts- und Planungsunsicherheit rund um den Flughafen Zürich zu beseitigen“, erklärt Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. Ebenso fordert das Fluglärmforum Süd jetzt erst recht den Gekröpften Nordanflug von Osten und Westen endlich einzuführen.

 

Das Fluglärmforum Süd setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die widerrechtlichen und volkswirtschaftlich schädlichen Südanflüge zu stoppen. Es fordert die sofortige Einführung des Gekröpfter Nordanflugs, der erwiesenermassen technisch möglich ist und weit weniger Menschen neu mit Fluglärm belastet als in allen Regionen rund um den Flughafen.