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Einsprache betreffend vorläufige Änderung des Betriebsreglements
erheben wir hiermit gegen das Gesuch der Flughafen Zürich AG vom 31. Dezember 2003 Einsprache mit den Anträgen: Mängel des UVB
1. Der UVB sei zur Überarbeitung zurückzuweisen.
2. Insbesondere seien dem bisherigen Istzustand Zo entweder die Bewegungs-zahlen und der Flottenmix des Jahres 1995 bzw. vor Beginn der 5. Bauetap-pe oder derjenige des Jahres 2003 zugrunde zu legen und es sei die Entwick-lung der Lärmbelastung rund um den Flughafen Zürich anhand dieser Daten neu zu berechnen und kartographisch darzustellen.
3. Der UVB sei insbesondere zurückzuweisen zur Erstellung einer Prognose betreffend die Anzahl der Südanflüge am Abend und in der ersten Nacht-stunde.
4. Der UVB sei um genaue und plausible Angaben zum koordinierten Landen auf die Pisten 28 und 34 und dadurch bewirkte Kapazitätssteigerungen zu ergänzen.
5. Der Zielkonflikt zwischen den im UVB im Kapitel Luftreinhaltung gemachten Annahmen einer auf ca. 80% reduzierten Startleistung aus ökonomischen bzw. Lufthygienegründen und einer optimalen Lärmbekämpfung mit noise abatement procedures, welche auf maximalem Steigflug (mit teilweise Rück-nahme des Schubs erst ab einer bestimmten Höhe) beruhen, sei zu klären.
6. Die Lärmbelastung während offensichtlichen Ruhezeiten der Bevölkerung sei unabhängig vom 16 Stunden-Tages-Leq mittels eines 1 Stunden-Leq oder eines ähnlichen, die Störwirkung tatsächlich veranschaulichenden Lärmbelas-tungsmasses darzustellen.
7. Der zu erwartende künftige Flottenmix am Flughafen sei in einem Alternativ-szenario unabhängig von der Swiss-Flotte bzw. unter Berücksichtigung einer noch reduzierteren Swiss-Flotte (weniger Interkontinental-Verbindungen und noch mehr Billig-Airlines) darzustellen.......